Intravitreale Injektionen von Avastin, Eylea, Lucentis oder Triamcinolon
Op-Dauer: ca. 5 Minuten
Aufenthalt: Ambulant
Narkose: Tropfanästhesie
Nachbehandlung: Salbenverband ca. 3 Stunden lang, Tropftherapie
Bei der intravitrealen Injektion wird ein Medikament direkt in den Glaskörperraum des Augapfels injiziert. Das Verfahren wird bei bestimmten Formen der Makula-Degeneration angewendet – die Makula ist der Punkt des schärfsten Sehens.
Häufige Indikation für eine Operation ist die feuchte Makula-Degeneration (Makulaödem). Aufgrund von Gefäßneubildungen unterhalb der Netzhaut (Diagnose durch OCT-Untersuchung) kommt es zu einer Sehverschlechterung im Bereich der Makula. Es wird ein Wirkstoff in den Glaskörperraum gespritzt, der das Wachstum von Blutgefäßen unterhalb der Netzhaut unterbinden soll. Diese Operation wird ambulant durchgeführt.